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Registrierungsstellen

Die allermeisten Krankenkassen verlangen heute eine Registrierung der Naturheilpraktizierenden bei der ASCA oder dem EMR, damit die Therapeuten als Leistungserbringer im Rahmen der Zusatzversicherung zugelassen sind.

Für die Praktizierenden ist die Registrierung bei den verschiedenen Registrierungs- und Anerkennungstellen umständlich und kostenintensiv, da diese keine gegenseitige Anerkennung vorsehen. Will also ein Therpeut die Anerkennung bei allen Krankenkassen, muss er bei allen Registrierungsstellen deren jeweilige Verfahren durchführen.

ASCA

Die ASCA ist eine privatrechtliche Stiftung, welche gemäss Stiftungsziel die Förderung der Alternativmedizin zum Ziel hat. Für einige Krankenkassen nimmt sie auch die Registrierung von nichtärztlichen AlternativmedizinerInnen (Naturheilpraktiker/innen) und TherapeutInnen vor.

Einige (wenige) Krankenkassen (z.B. Assura, Supra, Uniqua) verlangen eine ASCA-Registrierung der Praktizierenden, damit deren Leistungen aus der Zusatzversicherung dem Patienten rückvergütet werden.

Link: ASCA

EMR

Das EMR ist das Erfahrungs Medizinische Register; es ist eine privatrechtliche Firma der Eskamed, die momentan für verschiedene Krankenkassen die Registrierung und regelmässige Überprüfung der Weiterbildungen von nichtärztlichen AlternativmedizinerInnen und TherapeutInnen vornimmt. Die entsprechenden Registrierungsvorschriften wurden zu einem grossen Teil von den Qualitätsniveaus der einzelnen Fachverbänden übernommen.

Die allermeisten Krankenkassen verlangen heute eine EMR-Registrierung der Praktizierenden, damit deren Leistungen aus der Zusatzversicherung dem Patienten rückvergütet werden.

Link: EMR

Die beiden Krankenversicherer EGK und Visana haben jeweils eigene Anerkennungsverfahren, die teilweise auch kostenpflichtig sind.

Link: EGK-Therapeutenstelle

Link: Visana